Infrarotheizungen sind die perfekte Lösung für Renovierung, Sanierung und Modernisierung. Ob Altbau, Dachgeschossausbau oder Denkmalschutz – die flachen Heizpaneele lassen sich ohne großen baulichen Aufwand nachrüsten und sorgen für angenehme, gesunde Strahlungswärme. In diesem Ratgeber erfahren Sie, warum Infrarotheizungen bei Sanierungen so beliebt sind, welche Vorteile sie bieten und wie Sie eine Infrarotheizung im Altbau optimal nachrüsten.

Warum Infrarotheizungen bei Renovierung und Sanierung so beliebt sind

 Schnelle & unkomplizierte Nachrüstung

Keine Heizungsrohre, kein Heizkessel, kein Aufstemmen von Wänden: Infrarotheizungen lassen sich mit wenigen Schrauben an Wand oder Decke befestigen. Ideal für die Nachrüstung in Altbauwohnungen oder denkmalgeschützten Gebäuden, in denen das historische Mauerwerk geschont werden soll.

Kaum Eingriff in die Bausubstanz

Gerade bei empfindlicher Bausubstanz sind Infrarotpaneele im Vorteil. Kein Rohrnetz, keine Kernbohrungen – ein Stromanschluss genügt. Perfekt für Altbau, Denkmalschutz oder Umbauten wie Dachstudio oder Kellerausbau.

Angenehme Strahlungswärme – wie Sonnenstrahlen im Haus

Infrarotheizungen erwärmen Wände, Möbel und Menschen direkt statt die Luft. Das sorgt für behagliche Wärme ohne Staubaufwirbelung und reduziert Schimmelrisiko, da Wände warm und trocken bleiben.

Energieeffizienz bei guter Dämmung

Nach einer Sanierung der Gebäudehülle arbeiten Infrarotheizungen besonders effizient. Keine Wärmeverluste durch Rohrleitungen und gezielte Raumheizung sparen Energie. Ideal: Erst dämmen, dann Infrarotheizung installieren.

Geringe Investitions- & Wartungskosten

Keine Heizkessel, keine Wartung, kein Schornsteinfeger: Infrarotheizungen sind deutlich günstiger in der Anschaffung als klassische Heizsysteme. Langlebig und nahezu wartungsfrei.

Flexibel erweiterbar

Egal ob als Hauptheizung oder zusätzliche Wärmequelle in einzelnen Räumen – Infrarotpaneele können schrittweise nachgerüstet werden. Ideal für Teilsanierungen, Dachausbau oder Bäder.

Platzsparendes & modernes Design

Flache Heizpaneele verschwinden unauffällig an Wand oder Decke. Glas-, Spiegel- oder Natursteinheizungen werden zum stilvollen Designelement.

Infrarotheizung im Altbau nachrüsten – so geht’s

1. Wärmebedarf berechnen

Mithilfe eines Infrarotheizung-Bedarfsrechners oder Faustformeln den Wärmebedarf pro Raum ermitteln. Faustregel: 50–100 Watt pro m² je nach Dämmstandard. Im Idealfall einen Energieberater konsultieren.

2. Optimalen Montageort wählen

Wandmontage: An Innenwänden und in den Raum strahlend. Nicht zum Fenster hin ausrichten, da sonst die Wärmestrahlung verloren geht. Bei Verwendung von mehr als einem Heizer diese möglichst kreuzweise positionieren, so dass sie den Raum möglichst breit erfassen. Analog zum Licht um einen Raum möglichst komplett auszuleuchten.
Deckenmontage: Ideal bei hohen Altbaudecken oder wenig Wandfläche. Nur in Verbindung mit spezieller Deckenhalterung von Marwona, die sich gerade in der Entwicklung befindet.
Mindestabstand: 50–100 cm vor Möbeln.

3. Einfache Montage

Paneele mit den mitgelieferten Halterungen befestigen. Anschlusskabel einfach in die Einsteckempfänger stecken. Bei Festverkabelung den Elektriker hinzuziehen.

4. Thermostat & Smart Home nutzen

Mit einem Funkthermostat oder Smart-Home-System heizen Sie effizient und bedarfsgerecht.

Spezialfall: Infrarotheizung im Denkmalschutz

In denkmalgeschützten Gebäuden ist oft keine Rohrheizung erlaubt. Infrarotheizungen sind hier eine ideale Lösung, da sie ohne große Eingriffe montiert und bei Bedarf rückstandsfrei entfernt werden können. Naturstein- oder Deckenmodule lassen sich unauffällig integrieren und schonen die historische Bausubstanz.

Praxisbeispiele aus der Renovierung

Dachgeschossausbau: Heizpaneele an Wänden für schnelle Wärme ohne Rohrverlegung.
Kellerausbau: Feuchte Kellerwände werden trocken und warm.
Badrenovierung: Angenehme Wohlfühlwärme.
Wintergarten & Anbauten: Autark heizen, nur bei Bedarf.
Übergangslösung während Bauphase: Provisorisch einsetzbar, später weiterverwendbar.

FAQ: Häufige Fragen zu Infrarotheizungen bei Renovierungen

Kann eine Infrarotheizung eine Zentralheizung ersetzen?
Ja, bei gut gedämmten Gebäuden. In unsanierten Altbauten eher als Zusatzheizung sinnvoll.

Wie hoch sind die Stromkosten?
Bei 0,35 €/kWh und 4 Stunden Betrieb pro Tag ca. 30–40 € monatlich pro Raum. Mit PV-Anlage oder Wärmestromtarif günstiger.

Förderung möglich?
Teilweise in Verbindung mit Photovoltaik oder Effizienzhaus-Programmen. Lokale Förderbanken anfragen.

Fazit: Perfekte Heizlösung für Renovierung & Sanierung

Infrarotheizungen sind die ideale Lösung für Altbau, Sanierung und Modernisierung. Schnell nachrüstbar, effizient, wartungsfrei und optisch ansprechend – perfekt für alle, die bei der Renovierung Wert auf Komfort und niedrige Investitionskosten legen.

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